Pflanze des Monats 2013
 

Dezember
Einjähriges
Rispengras

 
November
Winterschachtelhalm

 
Oktober
Wild-Apfel

 
September
Zimbelkraut

 
August
Seide

 
Juli
Ehrenpreis

 
Juni
Kleiner Vogelfuß

 
Mai
Wildtulpe

 
April
Dänisches Löffelkraut

 
März
Hungerblümchen

 
Februar
Hasel

 
Januar
Flechten


 

Pflanze des Monats 2012
 

Dezember
Stechpalme

 

November
Efeu

 
Oktober
Greiskraut

 
September
Eberesche

 
August
Wasserschlauch

Juli
Saatmohn

 
Juni
Heidenelke

 
Mai
Wasserfeder

 
April - Lerchensporn
 
März-
Goldstern

 
Februar- Huflattich
 
Januar- Schneeglöckchen

 

 

Pflanze des Monats September – die Eberesche

 

 

 


Foto: H.-U.Schimkat

 

Scharlachrot leuchten jetzt im Frühherbst die Früchte in den großen flachen Fruchtständen unseres Baumes des Monats, der Eberesche, auch Vogelbeere genannt (Sorbus aucuparia).

 

Die Eberesche braucht viel Licht und ist mit bis zu 16 Metern Höhe kein sehr großer Baum. Sie wird nur ca. 80 Jahre alt, der Baum hat keine Borkenbildung. Im Winter ist er kahl - bis auf die Früchte. Die Blätter sind unpaarig gefiedert - wie bei der Esche. Die Bäume sind aber nicht miteinander verwandt.

 

Die Eberesche gehört zu den Rosengewächsen und ist somit - wie die verwandten Obstbäume - eine der Baumarten, die nicht durch den Wind, sondern durch Insekten bestäubt werden. Darauf weisen auch die großen, weißen Blütenstände hin, die für Insekten Signalwirkung haben. Die Blüten werden durch Bienen, oft auch durch Käfer und Fliegen bestäubt. Diese lieben den für unsere Nasen nicht so angenehmen Geruch nach Heringslake.

Die Früchte bleiben bis in den Winter am Baum. Roh sind sie schwach giftig. Nach dem Frost dienen sie verschiedenen Vögeln und auch Eichhörnchen als Winternahrung. Die Früchte sind Vitamin C-reich und können zu Marmelade verarbeitet werden. Dazu eignen sich am besten die Früchte der verwandten Essbaren oder Mährischen Vogelbeere (Sorbus aucuparia var. edulis), die man in gut sortierten Baumschulen erwerben kann.

 

Früher wurden Ebereschen zur Schweinemast - der Name „Eberesche“ weist darauf hin - und zum Anlocken von Vögeln beim Vogelfang verwendet (daher auch der Name Vogelbeere). Sorbus ist der lateinische Gattungsname für die Mehlbeeren, aucuparia bedeutet "für den Vogelfang nützlich".

 

Den Germanen war der Baum Thor geweiht und damit heilig.

 

Die Eberesche liebt saure, trockene Böden, wächst in Hecken, Knicks und lichten Wäldern, gerne als Wiederbewaldung vor den eigentlichen Waldbäumen und ist nicht nur im Kreis Steinburg häufig.

 

 

unsere Exkursionen im September

Sonntag, 2. September: Wasser- und Sumpfpflanzen im Lohmühlenteich bei Hohenlockstedt und Umgebung (Leitung: Maria Labischinski, Manfred Weiß). 1. Treffpunkt: 9:30 Uhr Itzehoe, ehemalige Jugendherberge, Juliengardeweg 13 – 15, 2. Treffpunkt: 10:00 Uhr Parkplatz an der Badestelle am Lohmühlenteich.

Sonntag, 16. September: Wasser- und Sumpfpflanzen im Otterkrugsbach (zwischen Vaale und dem Nord-Ostsee-Kanal) und Umgebung (Leitung: Kristian Gehrken). Treffpunkt: 9:30 Uhr Itzehoe, ehemalige Jugendherberge, Juliengardeweg 13 – 15

(Kontakt: Cordelia Triebstein Tel. 0172-4508448)